Ausflug in das Brauhaus Stephanus

Ausflug in das Brauhaus Stephanus

Es ist schon zu einer wunderbaren Tradition geworden, dass die Bruderschaft St. Vinzenz und St. Laurentius von der Anna Katharina Gemeinde die Bewohnerinnen und Bewohner des St.-Laurentius-Stiftes zu einer Fahrt ins „Blaue“ einlädt und auch abholt. In diesem Jahr wurde das Brauhaus Stephanus in Coesfeld besucht. Bei leckerer Torte und Schnittchen wurde viel gelacht und gesungen. Ein Akkordeonspieler sorgte für die musikalische Begleitung der stimmgewaltigen Ausflügler. Selbstverständlich, schließlich war man ja in einer Brauerei, durfte auch ein frisches naturtrübes Coesfelder Bier nicht fehlen.

Ein wirklich sehr  gelungener Nachmittag ging viel zu schnell vorbei und alle freuen sich auf den nächsten Ausflug im kommenden Jahr.

Sommerfest

Sommerfest

Es wurde in der Festwoche viel vorbereitet, einstudiert und aufgebaut.

Der Aufwand hat sich gelohnt, denn bei dem diesjährigen Sommerfest blieb kein Auge trocken. Bei milden Außentempertaturen wurde es im Zelt schnell sehr warm, denn die Sonne zeigte sich pünktlich zur Eröffnung des Festes in ihrem schönsten Strahlenkleid. Aber nicht nur aufgrund der sommerlichen Temperaturen kamen  die meisten Festbesucher ins Schwitzen, dies lag vielmehr daran, dass  gemeinschaftlich schön und laut gesungen, viel gelacht, geschunkelt, einiges getrunken, und leckere Würstchen gegrillt wurden.

Leider geht so ein Fest meist viel zu schnell vorbei, gerade wenn es so kurzweilig ist. Kurzweilig vor allem weil es so liebevoll gestaltet worden ist und weil mit der Schlagersängerin Heidi Hethmann eine Stimmungskanone für gute Laune sorgte. Frau Hethmann ist auch als die jodelnde Sauerländerin bekannt und hat mit ihrem scheinbar unerschöpflichen Repertoire alle Bewohner begeistert.

Frühstück für Ehrenamtliche

Frühstück für Ehrenamtliche

 

Traditionell wurden alle Ehrenamtlichen, welche sich häufig und regelmäßig im Haus engagieren zum Frühstück eingeladen.

Zur Begrüßung gab es einen kleinen Sekt um den Kreislauf zu stabilisieren. Herr Rademacher, welcher seit dem 01.01. neuer Einrichtungsleiter im Haus ist, nutzte die Gelegenheit um sich noch einmal vorzustellen und um sich bei den Anwesenden für ihren  Einsatz zu bedanken.

Während des leckeren Frühstücksbuffets wurde viel gelacht, gefachsimpelt und in die Zukunft geschaut. Herr Ebbert vom Sozialen- und Therapeutischen Dienst wies auf das kommende Veranstaltungsjahr hin, verteilte den Veranstaltungskalender 2017 und legte allen einige ausgesuchte Veranstaltungen ans Herz.

Ein wichtiger Termin ist unter anderem der 23.08.2017, denn dann kommen fast alle der 64 Ehrenamtlichen des Hauses zusammen, um am sogenannten Dankeschön-Abend die Korken knallen zu lassen und um richtig miteinander zu feiern.

 

Das Beet kommt sogar ins Zimmer

Das Beet kommt sogar ins Zimmer

„Besonders gut gefällt es mir, dass man immer wieder schöne Angebote für die Bewohner anregen kann“, stellt Matthias Ebbert fest.

Er arbeitet seit gut einem Jahr im St.-Laurentius-Stift – als Leiter des  Sozialen und Therapeutischen Dienstes. Der 40-Jährige und sein Team haben die Aufgabe, die Bewohner soweit und so individuell wie möglich geistig anzuregen und körperlich zu fördern. Das Team, dem neben ihm zwei Ergotherapeutinnen, eine Krankenpflegerin und zehn Betreuungsassistentinnen angehören, bietet Sportangebote, Singkreise, Musiktherapie, Gedächtnistraining und vieles mehr an. 114 Senioren bewohnen das St.-Laurentius-Stift, das mit großen Einzelzimmern, einem bunten Garten hinter dem Haus und der Innenstadtnähe überzeugt. „Als ich zum ersten Mal das Haus betreten habe, ist mir direkt die Helligkeit aufgefallen“, erinnert sich Matthias Ebbert.

Ihm ist das Seniorenheim gut vertraut, wuchs er doch in Coesfeld auf und ist sehr mit der Anna-Katharina-Gemeinde verbunden, in deren Gebiet das Haus liegt. Er machte jedoch zunächst eine Erzieherausbildung mit Schwerpunkt Heilpädagogik – das Anerkennungsjahr in Stift Tilbeck – und studierte dann Sozialarbeit. Anschließend arbeitete er zehn Jahre in der Jugendhilfe, bevor er und sich im letzten Sommer für die Stelle im St.-Laurentius-Stift bewarb. „Jugendliche verlassen oft schnell wieder die Einrichtung, während man im Seniorenbereich länger mit den Bewohnern zusammen sein kann“, vergleicht er.

Schon in den ersten Wochen sei ihm aufgefallen, wie eng das Haus mit der Gemeinde verbunden sei – „da haben meine Vorgängerinnen ein tolles Netzwerk aufgebaut“:  So kommen die Kindergartenkinder der Montessori-Einrichtung regelmäßig zu Besuch, das St.-Martin-Spiel findet vor dem Haus statt, das hauseigene Café wird von etlichen der 60 ehrenamtlichen Helfer betrieben und zahlreiche Nachbarn kommen regelmäßig zum Doppelkopfspielen vorbei. Gut gefällt ihm auch, dass im Haus oft Feste stattfinden wie Sommer- und Herbstfeste, oder Konzerte: „Vor einigen Tagen sind die Goldkehlchen aus Dülmen aufgetreten und haben deutsche und russische Volkslieder gesungen“. Doch nicht jeder Bewohner mag  größere Gesellschaft, sondern bleibt lieber auf seinem Zimmer – er wird dann bewusst von den Teammitgliedern allein besucht. Dann kommt zum Beispiel das mobile Snoezelstudio zum Einsatz: Über dem Bett des Bewohners wird ein Baldachin angebracht, sanfte Musik erklingt, und Handmassagen mit Duftölen zur Entspannung angeboten.

Das mobile Hochbeet dagegen wirkt belebend auf die Senioren: Es kann ebenfalls zu bettlägerigen oder zurückgezogen lebenden Bewohnern ins Zimmer geschoben werden. Dann kann gesät, gepflanzt und gegossen werden – und mancher möchte auch einfach gern in der Erde fühlen – „denn die meisten Bewohner hatten früher einen eigenen Garten und gärtnern gern auf diese Weise wieder“ erklärt Matthias Ebbert. „Das macht Freude, wenn man sieht, wie viel Spaß unsere Bewohner haben – sei es beim Hochbeet, bei der mobilen (Sitz-)Kegelbahn oder gemeinsamen Festen“, stellt der Leiter klar. Doch ausruhen auf dem Erfolg ist nicht seine Sache – schon steht wieder ein Projekt an:  In der Adventszeit werden wie schon bisher Konzerte angeboten. doch in diesem Jahr soll zusätzlich ein richtiger Weihnachtsmarkt vor dem Eingang aufgebaut werden – mit Buden, Gebasteltem und Kuchen.  „Und von dem Erlös machen wir im nächsten Sommer einen schönen Ausflug“ schmunzelt der engagierte Leiter und macht schon die nächsten Pläne.