Neue Pflegedienstleitung

Neue Pflegedienstleitung

Mit Renate Höger hat ab dem 15. Januar 2018 eine neue engagierte und kompetente Pflegedienstleiterin ihren Dienst im St.-Laurentius-Stift aufgenommen. Frau Höger hat bereits viele Erfahrungen als Pflegedienstleitung in einer großen Einrichtung sammeln können, ist Ansprechpartnerin für alle Belange rund um das Thema Pflege. Sie freut sich auf ihre neue Tätigkeit für und mit den Bewohnern des Stiftes.

Mit einem kurzen Interview möchten wir Ihnen Frau Höger ein wenig näher bringen.

 

Welche Erwartungen haben Sie für Ihre NEUE Stelle als Pflegedienstleitung?

„In erster Linie freue ich mich sehr darauf, endlich in einer “kleineren” Einrichtung arbeiten zu können. Im Hinblick auf die Kommunikations- und Arbeitswege erhoffe ich mir da natürlich einen Vorteil. Ansonsten erwarte ich eine spannende Herausforderung mit viel Platz zur Entfaltung eigener Vorstellungen und freue mich sehr darauf, neue Bekanntschaften schließen zu können.“

Wo wohnen Sie und verraten Sie uns etwas über Ihre Familie?

„Offiziell wohne ich noch in der schönen Schwebebahnstadt Wuppertal. Ende März ziehe ich aber mit meinem Mann und meinem dreijährigen Sohn Philip nach Borken, wo wir uns vor kurzem ein älteres Häuschen gekauft haben. Der Rest meiner Familie wohnt bereits in Münsterland.“

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

„Freizeit bedeutet bei uns zuhause meistens Familienzeit. Wir unternehmen gerne etwas gemeinsam oder treffen unsere Freunde. Ich liebe es zudem zu kochen und im Garten zu arbeiten.“

Wie verbringen Sie am liebsten Ihren Urlaub?

„Wir verreisen am liebsten überall dorthin, wo man neben dem Strand und Meer auch etwas Action erleben kann. Zudem sind wir aber auch gerne und häufig in Polens Süden, wo meine Eltern ein Ferienhaus und wir selbst viele fantastische Freunde haben.“

Welche Ziele haben Sie für das kommende Jahr 2018?

„Aufgrund der vielen persönlichen und beruflichen Veränderungen habe ich im Jahr 2018 nur ein Ziel: den Fuß in Münsterland zu fassen und ein Stück weit die Ruhe wieder einkehren zu lassen.“

 Was liegt Ihnen besonders am Herzen?

„Meine Lieben und ihr Wohlergehen.“

 

Wir danken Frau Höger für diese kleine Vorstellung und wünschen ihr einen guten Start.

 

 

 

 

St. Martin 2017

St. Martin 2017

„St. Martin war ein guter Mann und ritt auf seinem Pferd heran. Da stand er nun am großen Tor und sah den Bettler, der so fror. Mit dem Schwert teilte er seinen Mantel entzwei und gab dem Bettler einen Teil. Ihm zu Ehren tragen wir das Laternenlicht, so vergessen wir den heiligen Martin nicht!“
(unbekannter Verfasser)

Genauso wie in dem Lied hat es sich auch in diesem Jahr wieder vor dem St.-Laurentius-Stift zugetragen.

Unsere Nachbarn vom Montessori Kinderhaus beendeten traditionell ihren Martinsumzug auf dem Parkplatz vor dem Stift. Dort wurde die allseits bekannte Szene, in der Martin seinen Mantel teilt um die Not des frierenden Bettlers zu lindern, aufgeführt. Das Schauspiel, wurde von funkelnden Kinderaugen, Eltern und unseren Bewohnern beobachtet. Im Anschluss an diese wunderbare Darbietung, zog der farbenfrohe Umzug in etwas verkürzter Form (das Pferd musste leider vor der Tür stehen bleiben), aber in all seiner Pracht durch das Haus. Die Kinder mit ihren selbstgebastelten Laternen schafften es sofort, dass dieses gewisse nostalgische „St. Martins Gefühl“ auf die Bewohner, welche im Haus geblieben waren, übersprang.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr und bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten und ganz besonders bei der Musikschule Coesfeld und dem Montessori Kinderhaus.

Herbstsingen mit den Kindern des Montessori Kinderhauses

Herbstsingen mit den Kindern des Montessori Kinderhauses

Mehrmals im Jahr kommen Kinder des Montessori Kinderhauses in das St.-Laurentius-Stift um gemeinsam mit den Senioren und Seniorinnen zu singen und um einige Musikstücke für die Bewohner aufzuführen. Zum Herbst haben sich die Kinder zusammen mit ihren Erzieherinnen etwas ganz Besonderes einfallen lassen und unter anderem einen speziellen Herbsttanz aufgeführt bei dem sie selbstgesammelte Blätter in den Händen hielten und diese passend zu dem Tanz einsetzten. So ließen sie beispielsweise die Blätter aus ihren Händen fallen, wenn die Bäume in dem Lied ihr Laub verlieren.

Wie immer freuen wir uns auf diese gemeinsamen Nachmittage mit den Kindern des Montessori Kinderhauses und freuen uns schon jetzt auf den Martinsumzug im November und auf das Nikolaussingen im Dezember.

Ausflug in das Brauhaus Stephanus

Ausflug in das Brauhaus Stephanus

Es ist schon zu einer wunderbaren Tradition geworden, dass die Bruderschaft St. Vinzenz und St. Laurentius von der Anna Katharina Gemeinde die Bewohnerinnen und Bewohner des St.-Laurentius-Stiftes zu einer Fahrt ins „Blaue“ einlädt und auch abholt. In diesem Jahr wurde das Brauhaus Stephanus in Coesfeld besucht. Bei leckerer Torte und Schnittchen wurde viel gelacht und gesungen. Ein Akkordeonspieler sorgte für die musikalische Begleitung der stimmgewaltigen Ausflügler. Selbstverständlich, schließlich war man ja in einer Brauerei, durfte auch ein frisches naturtrübes Coesfelder Bier nicht fehlen.

Ein wirklich sehr  gelungener Nachmittag ging viel zu schnell vorbei und alle freuen sich auf den nächsten Ausflug im kommenden Jahr.

Sommerfest

Sommerfest

Es wurde in der Festwoche viel vorbereitet, einstudiert und aufgebaut.

Der Aufwand hat sich gelohnt, denn bei dem diesjährigen Sommerfest blieb kein Auge trocken. Bei milden Außentempertaturen wurde es im Zelt schnell sehr warm, denn die Sonne zeigte sich pünktlich zur Eröffnung des Festes in ihrem schönsten Strahlenkleid. Aber nicht nur aufgrund der sommerlichen Temperaturen kamen  die meisten Festbesucher ins Schwitzen, dies lag vielmehr daran, dass  gemeinschaftlich schön und laut gesungen, viel gelacht, geschunkelt, einiges getrunken, und leckere Würstchen gegrillt wurden.

Leider geht so ein Fest meist viel zu schnell vorbei, gerade wenn es so kurzweilig ist. Kurzweilig vor allem weil es so liebevoll gestaltet worden ist und weil mit der Schlagersängerin Heidi Hethmann eine Stimmungskanone für gute Laune sorgte. Frau Hethmann ist auch als die jodelnde Sauerländerin bekannt und hat mit ihrem scheinbar unerschöpflichen Repertoire alle Bewohner begeistert.

Frühstück für Ehrenamtliche

Frühstück für Ehrenamtliche

 

Traditionell wurden alle Ehrenamtlichen, welche sich häufig und regelmäßig im Haus engagieren zum Frühstück eingeladen.

Zur Begrüßung gab es einen kleinen Sekt um den Kreislauf zu stabilisieren. Herr Rademacher, welcher seit dem 01.01. neuer Einrichtungsleiter im Haus ist, nutzte die Gelegenheit um sich noch einmal vorzustellen und um sich bei den Anwesenden für ihren  Einsatz zu bedanken.

Während des leckeren Frühstücksbuffets wurde viel gelacht, gefachsimpelt und in die Zukunft geschaut. Herr Ebbert vom Sozialen- und Therapeutischen Dienst wies auf das kommende Veranstaltungsjahr hin, verteilte den Veranstaltungskalender 2017 und legte allen einige ausgesuchte Veranstaltungen ans Herz.

Ein wichtiger Termin ist unter anderem der 23.08.2017, denn dann kommen fast alle der 64 Ehrenamtlichen des Hauses zusammen, um am sogenannten Dankeschön-Abend die Korken knallen zu lassen und um richtig miteinander zu feiern.

 

Das Beet kommt sogar ins Zimmer

Das Beet kommt sogar ins Zimmer

„Besonders gut gefällt es mir, dass man immer wieder schöne Angebote für die Bewohner anregen kann“, stellt Matthias Ebbert fest.

Er arbeitet seit gut einem Jahr im St.-Laurentius-Stift – als Leiter des  Sozialen und Therapeutischen Dienstes. Der 40-Jährige und sein Team haben die Aufgabe, die Bewohner soweit und so individuell wie möglich geistig anzuregen und körperlich zu fördern. Das Team, dem neben ihm zwei Ergotherapeutinnen, eine Krankenpflegerin und zehn Betreuungsassistentinnen angehören, bietet Sportangebote, Singkreise, Musiktherapie, Gedächtnistraining und vieles mehr an. 114 Senioren bewohnen das St.-Laurentius-Stift, das mit großen Einzelzimmern, einem bunten Garten hinter dem Haus und der Innenstadtnähe überzeugt. „Als ich zum ersten Mal das Haus betreten habe, ist mir direkt die Helligkeit aufgefallen“, erinnert sich Matthias Ebbert.

Ihm ist das Seniorenheim gut vertraut, wuchs er doch in Coesfeld auf und ist sehr mit der Anna-Katharina-Gemeinde verbunden, in deren Gebiet das Haus liegt. Er machte jedoch zunächst eine Erzieherausbildung mit Schwerpunkt Heilpädagogik – das Anerkennungsjahr in Stift Tilbeck – und studierte dann Sozialarbeit. Anschließend arbeitete er zehn Jahre in der Jugendhilfe, bevor er und sich im letzten Sommer für die Stelle im St.-Laurentius-Stift bewarb. „Jugendliche verlassen oft schnell wieder die Einrichtung, während man im Seniorenbereich länger mit den Bewohnern zusammen sein kann“, vergleicht er.

Schon in den ersten Wochen sei ihm aufgefallen, wie eng das Haus mit der Gemeinde verbunden sei – „da haben meine Vorgängerinnen ein tolles Netzwerk aufgebaut“:  So kommen die Kindergartenkinder der Montessori-Einrichtung regelmäßig zu Besuch, das St.-Martin-Spiel findet vor dem Haus statt, das hauseigene Café wird von etlichen der 60 ehrenamtlichen Helfer betrieben und zahlreiche Nachbarn kommen regelmäßig zum Doppelkopfspielen vorbei. Gut gefällt ihm auch, dass im Haus oft Feste stattfinden wie Sommer- und Herbstfeste, oder Konzerte: „Vor einigen Tagen sind die Goldkehlchen aus Dülmen aufgetreten und haben deutsche und russische Volkslieder gesungen“. Doch nicht jeder Bewohner mag  größere Gesellschaft, sondern bleibt lieber auf seinem Zimmer – er wird dann bewusst von den Teammitgliedern allein besucht. Dann kommt zum Beispiel das mobile Snoezelstudio zum Einsatz: Über dem Bett des Bewohners wird ein Baldachin angebracht, sanfte Musik erklingt, und Handmassagen mit Duftölen zur Entspannung angeboten.

Das mobile Hochbeet dagegen wirkt belebend auf die Senioren: Es kann ebenfalls zu bettlägerigen oder zurückgezogen lebenden Bewohnern ins Zimmer geschoben werden. Dann kann gesät, gepflanzt und gegossen werden – und mancher möchte auch einfach gern in der Erde fühlen – „denn die meisten Bewohner hatten früher einen eigenen Garten und gärtnern gern auf diese Weise wieder“ erklärt Matthias Ebbert. „Das macht Freude, wenn man sieht, wie viel Spaß unsere Bewohner haben – sei es beim Hochbeet, bei der mobilen (Sitz-)Kegelbahn oder gemeinsamen Festen“, stellt der Leiter klar. Doch ausruhen auf dem Erfolg ist nicht seine Sache – schon steht wieder ein Projekt an:  In der Adventszeit werden wie schon bisher Konzerte angeboten. doch in diesem Jahr soll zusätzlich ein richtiger Weihnachtsmarkt vor dem Eingang aufgebaut werden – mit Buden, Gebasteltem und Kuchen.  „Und von dem Erlös machen wir im nächsten Sommer einen schönen Ausflug“ schmunzelt der engagierte Leiter und macht schon die nächsten Pläne.