Vorstellung des neuen Einrichtungsleiters

Mit Herrn Jens Siefert hat zum 01. April ein neuer Einrichtungsleiter die Arbeit im St.-Laurentius-Stift aufgenommen. Wir freuen sehr, dass er hier ist, wünschen ihm gutes Gelingen, Freude im Miteinander für und mit den Bewohnern. Wir möchten ihn hier kurz in Form eines kurzen Interviews vorstellen.

 Was war die Entscheidung für unsere Einrichtung?

„Seit Mitte letzten Jahres habe ich mich mit meiner Familie konkreter mit dem Gedanken auseinandergesetzt, ins Westmünsterland, die Heimat meiner Frau, zu ziehen. Da wir unser zweites Kind erwarten und uns häufiger in der Region aufhalten, wollten wir diesen Gedanken verwirklichen. Auch auf der Grundlage eines nächsten Schrittes in meinem beruflichen Werdegang schien eine Veränderung sinnvoll. Im Zuge dieser Überlegungen wurden wir auf die Stellenausschreibung des St.-Laurentius-Stifts aufmerksam. Die Größe der Einrichtung, als auch die Tatsache, dass sich das Altenzentrum in einem starken Verbund der Christophorus Trägergesellschaft Coesfeld befindet, kam meinen Vorstellungen entgegen. Nach den ersten Gesprächen und den Eindrücken, die ich bei der Besichtigung des Hauses gewinnen konnte, wurden mir die Potentiale, die es in sich birgt, deutlich. So habe ich mich mit einem guten Gefühl für die Anstellung im St.-Laurentius-Stift entschieden.“

Wie war ihr bisheriger Werdegang? 

„Ich bin gelernter Krankenpfleger und habe diesen Beruf auch über einen Zeitraum von fast fünf Jahren in unterschiedlichsten Fachabteilungen eines Krankenhauses der Akutversorgung ausgeübt. Nach meinem Pflegemanagementstudium, welches ich 2009 abgeschlossen habe, bin ich in die Altenpflegebranche gewechselt. Hier bot sich die Chance, die Restrukturierung und Renovierung eines großen und bekannten Paderborner Altenzentrums als Pflegedienstleitung mitzugestalten. Dort werde ich bis zum 31.03.2018 tätig sein. Ich verlasse dementsprechend nach fast 9 Jahren das Unternehmen und freue mich auf die neue Aufgabe im St.-Laurentius-Stift.“

Herr Siefert, sprechen Sie platt? Sind Sie hier in der Gegend aufgewachsen?

„Ich bin gebürtiger Paderborner und habe dort auch die meiste Zeit meines bisherigen Lebens verbracht, teilweise auch etwas ländlicher. Dort gab es auch Berührungspunkte mit dem Sprachgebrauch der „alt eingesessenen“ Menschen. Trotzdem würde ich meine „Platt-Kenntnisse“ eher als begrenzt bezeichnen. Davon abgesehen bin ich mir gar nicht sicher, wie sich das Platt-Deutsch in Ostwestfalen mit dem im Westmünsterland  ähnelt.“

Wo wohnen Sie? Verraten Sie uns etwas darüber, wie Sie leben?

 „Ab dem 01.04. werde ich mit meiner Familie in Velen leben. Dieser wunderschöne Ort ist den meisten sicher bekannt. Das Schloss, der Tiergarten und die wunderbar ins Ortsbild passende Kirche habe ich bereits ins Herz geschlossen. Auch die freundliche und aufgeschlossene Art der Menschen in dieser Region empfinde ich als sehr angenehm.“

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

 „Im Mittelpunkt meines Freizeitlebens steht meine Familie. Ich bin verheiratet und habe einen 2 ½ jährigen Sohn, mit dem es immer viel zu entdecken gibt. Wenn es die Zeit dann noch zulässt treibe ich gerne Sport. Bevorzugt Ballsportarten. Wobei es zuletzt nur noch zum Langstreckenlauf gereicht hat.“   

Welche Musik hören Sie gern?

„Warten sie, ich schau mal gerade in meine Playlist… Dort steht ganz oben „Discobär und Hexentanz“ gefolgt von „Singt mit mir Kinderlieder“. Scherz bei Seite. Im Moment höre ich selbstverständlich überwiegend Kinderlieder. Ansonsten kann ich mich da gar nicht so festlegen. Das richtet sich immer nach Lust und Laune.“

Verraten Sie uns noch etwas über Ihr Alter?

„Selbstverständlich. Ich bin 39.“

Wie verbringen Sie denn am liebsten Ihren Urlaub?

 „Das ist ganz unterschiedlich. Früher habe ich gerne Städtereisen gemacht oder auch mal ein „Inselhüpfen“ in Griechenland. Mit meiner jungen Familie fahre ich gerne an die Nordseeküste. Hier bringt auch der Wohnortwechsel einige Vorteile mit sich. Wie ich im letzten Jahr positiv feststellen durfte, liegt die holländische Nordsee lediglich zwei Autostunden entfernt.“

Was liegt Ihnen besonders am Herzen?

 „Zunächst wünsche ich mir einen positiven Start. Wie ich bereits erfahren habe, gab es in den vergangenen Jahren einige Wechsel in den Leitungspositionen. Das sollte sich nun ändern. Ein gutes und wertschätzendes Miteinander sehe ich dabei als die wesentliche Basis für eine nachhaltige Entwicklung sowohl mit den Kollegen als auch mit den Bewohnern.“